Olympische Winterspiele vor 50 Jahren
Die XII. Olympischen Winterspiele fanden zwischen dem 4. und 15. Februar 1976 in Innsbruck (Österreich) statt. Bereits im Winter 1964 war die Tiroler Landeshauptstadt Olympia-Austragungsort gewesen.
Eigentlich war für 1976 das amerikanische Denver als Gastgeber vorgesehen und hatte 1970 vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) schon den Zuschlag erhalten. Doch nicht zuletzt ein Referendum, in dem die Bürger eine weitgehend ablehnende Haltung gegen die Ausrichtung zeigten, zwang das IOC zu einer Neuausschreibung. Hier stellten sich nun 1973 in Lausanne neben Innsbruck das finnische Tampere, Salt Lake City (USA) und der schweizerische Wintersportort Chamonix zur Wahl. Innsbruck bekam bereits im ersten Wahlgang den Zuschlag und warb fortan mit dem Slogan „Einfache Spiele“.
Beton statt Holz
Von Vorteil war sicherlich, dass das Gros der Sportstätten seit 1964 bereits vorhanden war. Große Veränderungen gab es lediglich in Innsbruck-Igls, wo die bestehende Natureisbahn für die Bob- und Rodelwettkämpfe in eine Kunsteisrinne umgewandelt werden musste. Auch die Skisprungschanze am Bergisel wurde verändert, indem man das in die Jahre gekommene Holzgerüst durch ein Betonfundament ersetzte. Für das Eishockey-Turnier wurde eine zusätzliche Eisfläche gebaut. Es mussten indes keine Waldflächen gerodet werden, da in der Axamer Lizum und am Patscherkofel bereits renommierte Strecken für die alpinen Skidisziplinen existierten.
Knapp 1250 Aktive (darunter 231 Frauen) aus 37 Ländern waren dann bei der Eröffnungsfeier im Bergisel-Stadion dabei. Hier wurden – und das ist unüblich – am 4. Februar 1976 gleich zwei Olympische Feuer entzündet. Die Skifahrerin Christl Haas und der Rennrodler Josef Feistmantl waren für 1964 beziehungsweise 1976 letzte Fackelträger…
Mehr über die olympischen Winterspiele lesen Sie im Artikel von Dietrich Mauersberg in der DBZ 4/2026. Das Heft ist am 21. Januar 2026 erschienen. Abonnenten erhalten es immer etwas früher. Einzelne Hefte können Sie auch im Vertrieb anfordern.
Titelabbildung: Österreichs Olympioniken erzielten etliche Spitzenplätze, deren Signaturen diese Karte zieren: So gewann Abfahrerin Brigitte Totschnig Silber und das Rodelduo Rudolf Schmid/Franz Schachner Bronze.
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