Morgen neu: DBZ 17/2013

Titel DBZ 17/2013Dieses Jahr steht im Zeichen des Gedenkens der dramatischen Ereignisse 1948. Getrennte Währungsreformen in den Westzonen und der Sowjetischen Zone verfestigten die deutsche Teilung. In der Sowjetzone kamen zunächst einmal Provisorien an die Schalter, die so genannten Bezirksstempel-Aufdrucke. Ihre Geschichte erzählt Ingo D. Negele im Titelthema der DBZ 17/2013 und zeigt zahlreiche attraktive, kostbare Belege. In Heft 18 erscheint die Fortsetzung des Artikels.
Einer seltenen Sendungsart widmet Wolfgang Winkel zwei Seiten. Eine Sendung mit Geb√ľhrenzettel d√ľrften auch langj√§hrigen Philatelisten noch nie oder nur wenige Male gesehen haben. Um sie komplett erhalten zu k√∂nnen, musste Winkel einen kleinen Trick anwenden. Somit konnte er mit einem philatelistischen Beleg dokumentieren, was mit Bedarfsbriefen nicht nachweisbar w√§re. Ganz nebenbei legte er damit einen Beitrag zur Debatte um gemachte Belege vor. Einer anderen Diskussion stellt sich Richard Tutzauer. Er stellt fr√ľhere Sammelgewohnheiten vor und fragt, weshalb Ganzsachenausschnitte, im 19. Jahrhundert die normale Sammelform, heute √ľberhaupt nicht mehr akzeptiert werden. Selbstverst√§ndlich soll niemand eine noch vollst√§ndig vorhandene Ganzsache zerschneiden. Doch weshalb werden auch Ausschnitte abgelehnt, die einstmals in Alben steckten und die Jahrzehnte √ľberdauert haben? Schlie√ülich l√§dt auch Peter Fischer zur Debatte. Er zeigt einen Brief, den die Deutsche Post als unzustellbar zur√ľcksandte, weil die Handschrift des Absenders nicht zustellerkompatibel war. Oder lag es doch daran, dass ein ‚Äěn‚Äú im Stra√üennamen fehlte?
Mit einem Kuriosum anderer Art machen die ‚ÄěDeutschland Aktuell‚Äú-Seiten auf. Die Deutsche Post, genauer, die Niederlassung Philatelie h√∂chstselbst, wagte es, Richard Wagner zu verkleinern ‚Äď gleich zweimal. Ob das im Wagner-Jahr, zudem kurz vor Beginn der Bayreuther Festspiele zul√§ssig ist? Einen gewissen Kuriosit√§tenwert hatten auch die Vorstellungen der Organisatoren der Internationalen Gartenbauausstellung 1966 in Erfurt, meinten sie doch, auf einem Sondermarkensatz Blumen, Obst, Gem√ľse und Maschinen zeigen zu k√∂nnen. Alfred Peter erz√§hlt auf der Akten-Seite, in welchen Schritten die vier DDR-Werte dann tats√§chlich entstanden sind.
Deutlich weniger Zeit lie√üen sich die Zust√§ndigen der Man-Post, die bereits wenige Tage nach der Geburt des neuen Dritten der britischen Thronfolge philatelistisch aktiv wurde. Auf das K√∂nigskind folgt ein Portr√§t der alten chinesischen Handelsstadt Lijiang, die Dietrich Ecklebe philatelistisch besuchte. Max Koesling sucht Abk√ľhlung in Gr√∂nland und stellt einen Polarpost-Klassiker von 1931 vor. Derweil setzt Jacky Stoltz seine Luftpost-Chronik der Olympischen Sommerspiele 2012 in London fort. Dietrich Ecklebe schaut ein weiteres Mal in Richtung Osten, nach Russland, Wei√ürussland und in die Ukraine. Gemeinsam gedenken die drei Staaten der Christianisierung der Rus vor 1025 Jahren. Schlie√ülich pr√§sentiert Hans-J√ľrgen Tast Automatenmarken-Neuheiten aus Gro√übritannien.
Aktuelle Philatelie, wenn auch aus traurigem Anlass, stellt Armin Blase vor. Seit dem Fr√ľhjahr engagiert sich die Bundeswehr in Mali, um das Vordringen islamistischer Terroristen zu verhindern. Blase zeigt verschiedene Feldpost-Belege und gibt Tipps zur Beschaffung. Weit in die Geschichte blickt Michael Burzan mit seinen aktuellen Beitr√§gen f√ľr den ‚ÄěMarkt & Marken‚Äú-Teil. Sowohl die bayerischen Portomarken, die Schatzsuchern einiges bieten, als auch Badens Wappenmarke zu 3 Kreuzer z√§hlen unzweideutig zur Klassik. Helmut Caspar erinnert am Beispiel Bayerns numismatisch an die Zeiten, in denen die deutschen Staaten erstmals Verfassungen bekamen. Zeitlos ist das Thema Postsortierung, speziell Postsortieranlagen, denen Peter Fischer die aktuelle ‚ÄěBasiswissen‚Äú-Seite widmet. In den ‚ÄěStreiflichtern‚Äú wandert schlie√ülich Herbert Judmaier, Wiener Korrespondent der DBZ, im Grenzgebiet von Philatelie und Numismatik.
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Authored by: Torsten Berndt

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