Postamtlich gesiegelt

Postamtlich gesiegelt

Beschädigte Postsendungen und deren Behandlung in Preußen
Angeregt durch den Artikel ‚ÄěPostamtlich gesiegelt‚Äú von Karlheinz Walz in der DBZ 23/2015 m√∂chte ich an dieser Stelle √ľber die durchaus √§hnliche Verfahrensweise der preu√üischen Post bei der Behandlung von besch√§digten Postsendungen berichten.
Auch vor 150 Jahren konnte es vorkommen, dass Postsendungen beim Transport aufgerissen wurden oder sich vorhandene Siegel gel√∂st haben. Daher war im Reglement zum Gesetze √ľber das Postwesen von 1852 in Paragraf 18 genau vorgeschrieben, wie mit besch√§digten Brief- und Fahrpost-Sendungen zu verfahren war.

Hatte sich bei gew√∂hnlichen Postsendungen wie Briefen, Paketbegleitbriefen oder Einschreiben der Verschluss oder das Siegel gel√∂st, so wurde versucht, mittels des Dienstsiegels die Postsendung wieder zu verschlie√üen. Au√üerdem erfolgte auf dem Kuvert eine kurze Begr√ľndung f√ľr den Wiederverschluss, die der zust√§ndige Postbeamte unterschrieb.
Komplizierter war das Verfahren bei Briefen und Paketen, bei denen der Wert deklariert war. Vor dem Verschluss musste zun√§chst festgestellt werden, ob der deklarierte Betrag noch vorhanden war. In diesem Falle war stets ein zweiter Beamter als Zeuge hinzuzuziehen. Danach wurde der Wert festgestellt und der Verschluss wie bereits beschrieben durchgef√ľhrt. Beide Beamten hatten zu unterschreiben …

Den kompletten Beitrag von Dr. Hans-Werner Meiners lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Deutschen Briefmarken-Zeitschrift.¬†Die¬†DBZ 4/2016 ¬†ist derzeit in Kiosken und Bahnhofsbuchhandlungen erh√§ltlich.¬†Abonnenten erhalten ihre DBZ immer einige Tage fr√ľher und sparen auch noch einen Euro.

Authored by: redaktiondbz

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