Briefmarke der Woche: Wappenkunde mit der Post

Briefmarke der Woche: Wappenkunde mit der Post

Sie beruhen auf historischen Grundlagen, die neun Wappen der Bundesl√§nder √Ėsterreichs, und haben eine lange Geschichte. Doch in den Wappen sind gro√üe √Ąhnlichkeiten zu finden, vor allem mit Blick auf das √∂sterreichische Bundeswappen. Es zeigt seit 1919 den √∂sterreichischen Adler auf rot-wei√ü-rotem Hintergrund ‚Äď seit 1945 leicht modifiziert mit gesprengten Ketten.

Die Steiermark zeigt einen Pantherkopf.

Die Steiermark zeigt einen Pantherkopf.

√Ėsterreich ist stolz auf seine unterschiedlichen Wappen und startet am 1. Januar 2017 traditionell ins neue Jahr. Denn Neujahr ist der Ausgabetag f√ľr die Dauermarke √Ėsterreich ‚ÄěHeraldik √Ėsterreich‚Äú.
Briefmarken mit einem roten Adlerkopf auf Gold f√ľr 0.68 ‚ā¨ als Set mit 4 Marken und mit roten Adlerfedern f√ľr 1.70 ‚ā¨ als Set mit 4 Marken repr√§sentieren das Burgenland. Denn daf√ľr steht ein Adler: rot, bewehrt und Gold gekr√∂nt. Der Herr der L√ľfte steht auf dem Wappen mit ausgebreiteten Schwingen auf einem Felsen. Auf der Brust tr√§gt er ein Gold umrandetes Schild, in den Landesfarben rot und gelb. Das burgenl√§ndische Wappen setzte sich im Mittelalter aus denen der beiden m√§chtigsten Familien des Landes zusammen: der Grafen von Mattersdorf-Forchtenstein und G√ľssing-Bernstein.
F√ľr K√§rnten steht ein Gold und Rot gespaltener Schild. Auf der goldenen H√§lfte zeigt das Wappen drei schreitende L√∂wen mit roten Zungen, die rot bewehrt sind. Die rote H√§lfte wird von einem wei√üen Balken durchbrochen. Das Wappen ist sehr alt: Die Sponheimer Ulrich III. und Philipp waren die ersten, die es verwendeten. 1269 √ľbernahm es Ottokar II. von B√∂hmen und ab 1335 nutzten es die Habsburger. Die Briefmarke zeigt einen rotbezungten schwarzen L√∂wen auf Gold. Die Marken gibt es als Set mit 50 Marken f√ľr 0.80 ‚ā¨.

Goldene Adler, schwarze Löwen

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Als Briefmarke erh√§ltlich ist f√ľr Salzburg eine L√∂wenpranke auf Gold in der Wertstufe 0.25 ‚ā¨ in 50er-Rollen sowie ein aufgerichteter, rotbezungter und bewehrter, schwarzer L√∂we f√ľr 1.25 ‚ā¨ als Set mit 4 Marken. Auf dem Schild des Salzburger Wappens ruht ein F√ľrstenhut. Das Wappen konnte das erste Mal auf einem Friesacher Pfennig des Erzbischofs Rudolf nachgewiesen werden. Das war zwischen 1284 und 1290. Heraldiker vermuten, dass es auf Erzbischof Philipp zur√ľckgeht.
Nieder√∂sterreich ist mit einem Adlerkopf auf Blau f√ľr 0.68 ‚ā¨ in 100er Rollen und einem goldenen Adler auf Blau f√ľr 0.80 ‚ā¨ als Set mit 4 Marken dabei. F√ľnf goldene Adler zieren einen blauen Schild, das eine goldene Mauerkrone mit drei Zinnen tr√§gt. Das F√ľnf-Adler-Wappen in den Landesfarben Blau und Gelb taucht erstmals 1335 auf. Im 16. Jahrhundert wurden die Adler f√ľr Lerchen gehalten.
Den Steirischen Panther auf Gr√ľn und einen rotgeh√∂rnten, feuerspeienden, silbernen Panther gibt es als Set mit 25 Marken f√ľr?0.68 ‚ā¨, die?Pantherpranke auf Gr√ľn als Set mit vier Marken f√ľr 2.10 ‚ā¨. Auf dem Schild prangt der historische Herzogshut der Steiermark. Im 12. Jahrhundert kommt das Wappen erstmals auf dem Siegel des Markgrafen Otakar II. vor und wurde auch von den Babenbergern verwendet.
Tierisch ist auch das Wappen von Tirol: Ein roter, goldgekr√∂nter und bewehrter Adler prangt auf einem silbernen Schild. Seine zwei Fl√ľgelspangen haben Kleeblatt-Enden und sein Kopf wird von einem gr√ľnen Kranz umrahmt. Seit 1205 ist der Tiroler Adler auf Siegeln zu sehen. Die Briefmarken gibt es sowohl mit Adlerkopf als auch mit dem ganzen Vogel auf Silber mit gr√ľnem Kranz zu 0.68 ‚ā¨ als Set mit 10 Marken. F√ľr 1.75 ‚ā¨ sind auf Silber zwei Krallen und Schwanzfedern als Set mit 4 Marken zu sehen.
Im ober√∂sterreichischen Wappen ist die heraldisch rechte H√§lfte Schwarz, die linke Schildh√§lfte rot und wei√ü gestreift. Auf dem schwarzen Untergrund ist ein rotbezungter Adler mit roten Krallen, und den Schild ziert der √∂sterreichische Erzherzogshut. Auf den Briefmarken ist das Wappen als rotbezungter, goldener Adlerkopf auf Schwarz f√ľr 1.25 ‚ā¨ als Set mit 50 Marken vertreten.
Ein wei√ües Kreuz in einem roten Schild ‚Äď das steht f√ľr Wien. 1925 wurde es festgelegt, 1946 erneuert. Jetzt gibt es das Wiener Wappen als Briefmarke ‚Äď im Set mit 25 Marken f√ľr?2.50 ‚ā¨.
Eine rote Kirchenfahne auf Silber an roten Ringen, die Montforter Fahne, symbolisiert Vorarlberg. Die Briefmarken gibt es als Set mit 4 Marken f√ľr 2.50 ‚ā¨, ebenso mit?roter, schwarzbefranster Kirchenfahne auf Silber als Set mit 4 Marken f√ľr 4.00 ‚ā¨. Denn das Vorarlberger Wappen zeigt eine dreiteilige Kirchenfahne an drei roten Ringen. Seit 1181 ist das Wappen bekannt und ging aus dem der Herren von Montfort hervor.


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Authored by: Katrin Westphal

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