Forschungsschiff Polarstern bei Open Ship in Bremerhaven

Forschungsschiff Polarstern bei Open Ship in Bremerhaven

Am 20. April kehrte das deutsche Forschungsschiff Polarstern (FS?Polarstern) aus der Antarktis nach Bremerhaven zur√ľck.
Der Forschungseisbrecher ist seit seiner Indienststellung, am 9. Dezember 1982, das wichtigste Werkzeug der deutschen Polarforschung. Er zählt zu den weltweit leistungsfähigsten Polarforschungsschiffen und ist jedes Jahr an durchschnittlich 310 Tagen im Einsatz.

Antarktis und Arktis

Forschungsschiff Polarstern auf einer Briefmarke anlässlich 100 Jahren deutscher Antarktisforschung.

Zwischen November und M√§rz kreuzt FS Polarstern √ľblicherweise in der Antarktis, w√§hrend in den Sommermonaten die Wissenschaftler an Bord in arktischen Gew√§ssern forschen. Dabei legt der Forschungseisbrecher in jedem Jahr etwa 50000 Seemeilen oder 92000 Kilometer zur√ľck.¬†Auf dem Schiff arbeitet und lebt eine Schiffscrew von bis zu 44 Personen, hinzu kommen f√ľr Forschungsvorhaben maximal 55 Wissenschaftler und Techniker.¬†Eine Grundausstattung wissenschaftlicher Ger√§te ist st√§ndig an Bord; jeweils erg√§nzt durch die Ausr√ľstung, die teilnehmende Wissenschaftler f√ľr ihre jeweiligen Forschungsprojekte ben√∂tigen.¬†Zu den zentralen Aufgaben von FS?Polarstern geh√∂ren zudem Versorgungsfahrten zur ganzj√§hrig besetzten Antarktisstation Neumayer III.

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Seltene Gelegenheit

Da die Bearbeitung von Post an Bord¬†des Forschungsschiffs?Polarstern nur auf See zul√§ssig ist, besteht w√§hrend des ‚ÄěOpen Ship‚Äú-Wochenendes in Bremerhaven f√ľr Sammler keine Gelegenheit, neue Belege zu ergattern (Foto:?AWI/Thomas Steuer).

Erstmals seit f√ľnf Jahren lud¬†das Alfred-Wegener-Institut (AWI)?f√ľr Polar- und Meeresforschung interessierte Besucher ein, das Schiff auf dem Gel√§nde der Lloyd-Werft in Bremerhaven zu besichtigen.?Der Eintritt war¬†frei. Der¬†Polarstern √∂ffnete an zwei Tagen seine Luken: Am Samstag, den 22. April und¬†am Sonntag, den 23. April.¬†Besucher erhielten Einblicke in das Leben und die Arbeit an Bord. W√§hrend eines Rundgangs auf dem Schiff bekamen die Teilnehmer die Br√ľcke, die Labore, die Helikopter, den Operationsraum, das Schwimmbad und vieles mehr zu sehen. Wissenschaftler standen f√ľr Gespr√§che √ľber die Polarforschung bereit.¬†Weitere Informationen √ľber diese Veranstaltung und weitere Aktivit√§ten sind¬†auf www.awi.de beziehungsweise unter Tel. 0471/4831-0 zu erhalten.

Kommende Fahrten

Die n√§chsten Forschungsfahrten der Polarstern f√ľhren laut der aktuellen Expeditionspl√§ne des AWI nach Norden und f√ľr Sammler bestehen dabei wieder interessante M√∂glichkeiten f√ľr Schiffspost¬≠belege.
Die folgende Aufstellung nennt jeweils die Kennung der Reise sowie deren Dauer und Hafenaufenthalte zwischen den Fahrten:
‚ÄĘ PS106/1: 24. Mai Abfahrt Bremerhaven, 21. Juni Ankunft Longyearbyen;
‚ÄĘ PS106/2: 23. Juni Abfahrt Longyearbyen, 20. Juli Ankunft Troms√ł;
‚ÄĘ PS107: 23. Juli Abfahrt Troms√ł, 19. August Ankunft Troms√ł;
‚ÄĘ PS108: 22. August Abfahrt Troms√ł, 9. September Ankunft Troms√ł;
‚ÄĘ PS109: 12. September Abfahrt Troms√ł, 14. Oktober Ankunft Bremerhaven.
Sammler können pro Fahrt maximal zwei Belege an diese Anschrift schicken:
Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum f√ľr Polar- und Meeresforschung, Ab¬≠teilung Logistik, Postfach 120161, 27515 Bremerhaven, Deutschland.
F√ľr die Bearbeitung im bordeigenen Postamt ist der Bordingenieur zust√§ndig. Bitte alle Belege mit deutschen Briefmarken frankieren, denn Briefe mit ausl√§ndischer Frankatur werden nicht bearbeitet.

Text: Harald Kuhl / Beitragsbild: Marion Hoppmann


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Authored by: Stefan Liebig

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