Abenteuer auf See
„Dieses herrliche Schiff zeugt vom kühnen Vorwärtsschreiten der Werktätigen unserer Republik auf dem Wege zum Sieg des Sozialismus, zu Wohlstand, Glück und Frieden!“ Mit diesen salbungsvollen Worten wurde am 15. April 1961 das Kreuzfahrtschiff „Fritz Heckert“ in Dienst gestellt. Es war der erste und einzige in der DDR gebaute FDGB-Hochseedampfer.
Zwar mussten einzelne Elemente der modernen Technik im Westen eingekauft werden, der überwiegende Teil stammte jedoch aus heimischer Wertarbeit. Zwischen 1961 und 1972 legte das Kreuzfahrtschiff 494345 Seemeilen zurück, das entspricht knapp 23 Erdumrundungen. 63 000 Passagiere besuchten 59 Häfen in 24 Ländern. Dass es etliche von ihnen vorzogen, in den Zielhäfen unterzutauchen, statt in die Heimat zurückzukehren, blieb allerdings ein Wermutstropfen. Dass sich das „kühne Vorwärtsschreiten“ eher als furchtbares Schlingern entpuppte ebenso. Aber es zählte die Geste…
Die ganze Geschichte hinter den Briefmarken zum FDGB-Urlaubsschiff lesen Sie in der DBZ 18/2026. Das Heft erscheint am 9. September 2026. Abonnenten erhalten es immer etwas früher und sparen auch noch Geld dabei.
Titelabbildung: Offizieller Ersttagsbrief der Heckert-Ausgabe. Ein hübsches Detail ist der Ersttagsstempel in Form eines Ankers (Verkauft bei delcampe.net).
Möchten Sie regelmäßig über Neuigkeiten von unserer Seite informiert werden? Dann bestellen Sie unseren Newsletter!

Next Article