375 neue Maschinen

Die Tintenstrahlentwertung hat sich durchgesetzt. Seit gestern sind alle 82 Briefzentren mit den neuen Gro├čbriefsortiermaschinen ausgestattet, die keine herk├Âmmlichen Stempel mehr abgeben. Als letztes Briefzentrum erhielt das BZ 70 Stuttgart eine Anlage. Insgesamt beschaffte die Deutsche Post 87 Aggregate f├╝r die Bearbeitung von Gro├č- und Maxibriefen. Ihnen stehen 288 Maschinen f├╝r die Bearbeitung von Standard- und Kompaktbriefen zur Seite, deren Marken mit klassischem Tagesstempel und Werbeeinsatz entwertet werden. Rund 400 Millionen Euro lie├č sich die Deutsche Post die Modernisierung der Briefzentren kosten.


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Authored by: Torsten Berndt

There are 7 comments for this article
  1. Goetz Heermann at 13:17

    Und wieviel laesst sich die Deutsche Post eine Rueckkehr zu einer zeitnahen Ableitung der Auslandssendungen kosten? Fuer R-Briefe nach Japan z.B. kann ich Laufzeiten von E+3 bis E+4 vom Aufgabeort in Deutschland bis Frankfurt nachweisen!! Nicht die Ausnahme, sondern die Regel!

    • tb Author at 13:54

      Sehr geehrter Herr Heermann,

      Danke f├╝r die Nachricht!

      Haben Sie einmal Ausdrucke der Sendungsverfolgung dem Kundendienst der Deutschen Post mit der Bitte um Abhilfe ├╝bersandt? Drei bis vier Tage Laufzeit innerhalb Deutschlands sind nach meinen Beobachtungen absolut ungew├Âhnlich, unabh├Ąngig davon, ob es sich um Inlands- oder Auslandssendungen handelt. Da muss ein Mensch eingreifen, ganz gleich, wo der Fehler liegt.

      Mit freundlichen Gr├╝├čen

      Torsten Berndt

  2. Goetz Heermann at 16:02

    Sehr geehrter Herr Berndt,

    das Problem liegt daran, dass die Post zwischen Leipzig (DHL-Frachtzentrum) und Frankfurt (Auswechslungsamt) hin und her gekarrt wird. Die japanische Post bestaetigte mir zwischenzeitlich sogar, dass Post aus Deutschland mit LAGERSPUREN eintrifft!! Mittlerweile habe ich einen Anwalt eingeschaltet, weil diese Schlamperei nicht laenger tragbar ist. Im Internet behauptet die DPAG nach wie vor kackfrech, dass die Laufzeiten bis Tokyo 3 – 4 Tage betragen.
    Der Clou – die Post streitet die Schlamperei meinem Anwalt gegenueber nicht mal ab, lediglich Schadenersatz stuende mir nicht zu!!
    Ueber die letzten sechs Monate liegen die absoluten Bestzeiten bei sechs Tagen Laufzeit fuer zwei Sendungen, der Rekord liegt bei drei Wochen (!!) fuer eine Sendung aus Januar 2012, und der Schnitt liegt bei ca. zehn Tagen, davon drei bis vier BIS Frankfurt. Die Japaner geben im Internet Laufzeiten ab Eintreffen in Tokyo bzw. Osaka an, und die werden zu 100% eingehalten! Zolldurchlauf Samstag, Zustellung Sonntag – absolut keine Seltenheit!
    Die geplante Portoerhoehung betrifft sicher anfallende Lagergebuehren [/ironie]

    Beste Gruesse

    Goetz Heermann

    • tb Author at 9:53

      Sehr geehrter Herr Heermann,

      da fehlen einem die Worte. Das Problem wird aber wohl wirklich nur ein Mensch l├Âsen k├Ânnen, keine Sortier- oder sonstige Maschine. Selbst ausgefeilte logistische Konzepte sind leider nicht gegen Schlamperei gefeit.

      Mit freundlichen Gr├╝├čen

      Torsten Berndt

  3. Goetz Heermann at 13:21

    Sehr geehrter Herr Berndt,

    klar kann das Problem von Menschen geloest werden. Man muss nur einen Fachmann ranlassen, anstatt der Nieten in Nadelstreifen, die derzeit in Bonn den Ton angeben.

    Mit freundlichen Gruessen

    Goetz Heermann

    • tb Author at 15:40

      Sehr geehrter Herr Heermann,

      die DBZ-Redaktion w├╝nscht Ihnen, dass es gelingt.

      Mit freundlichen Gr├╝├čen

      Torsten Berndt

  4. Heinz Friedberg at 12:25

    Lieber Herr Berndt,
    1.
    soweit mir bekannt, sind die Briefzentren schon lange alle mit den neuen Gro├čbrief-
    Sortiermaschinen (Siemens Open Mail Handling System) mit je zwei Stoffeingaben ausgestattet. Allerdings waren nicht alle Stoffeingaben mit Stempelmodulen ausger├╝stet, da die Post davon ausging, dass es leicht sei, mit Marken frankierte Briefe von den mit Absenderfreistempler, Internetmarke oder Computerfrankierung zu trennen. Das war wohl ein Trugschluss. Der von den Entwertemodulen aufgedruckte Stempel war anfangs den bekannten OT-Stempeln nachempfunden. Sp├Ąter wurde der ÔÇ×EntwertestempelÔÇť eingef├╝hrt, der mit seinen Wellenlinien der ÔÇ×FrankierwelleÔÇť ├Ąhnelt, sich von dieser aber durch senkrechte Striche am linken Rand unterscheidet. Au├čerdem hat dier Entwertestempel als Inschrift das jeweilige Briefzentrum, das Datum und eine Stempelkennung (ma, mbÔÇŽ)
    2.
    Anmerkung zum Kommentar von Herrn Heermann: Die Deutsche Post verw├Âhnt ihre Kunden mit dem Versprechen extrem kurzer Laufzeiten. Es ist leicht einzusehen, dass das gelegentlich nicht klappt. Dann gleich ÔÇ×FeuerÔÇť zu schreien ist aber kaum angebracht. W├Ąhrend meines Aufenthalts in den USA musste ich lernen, dass dort Briefe ├╝ber 50 Meilen regelm├Ą├čig 3-4 Tage dauern. Niemand klagt dar├╝ber, die Leute kennen nichts anderes und der USPS hat nie k├╝rzere Laufzeiten versprochen. Interessiert heutzutage auch niemand, denn eilige Mitteilungen schickt man heute elektronisch und Dokumente mit Originalunterschriften oder ├Ąhnliches k├Ânnen auch in einigen Tagen nachgereicht werden.

    Mit freundlichen Gr├╝├čen
    Heinz Friedberg

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