Gekrönte Häupter und die Privatpost

Gekrönte Häupter und die Privatpost

Die Abbildung von gekrönten Häuptern hielt bereits mit der ersten Briefmarke der Welt, der „One Penny Black“, Einzug in die philatelistische Welt. Allerdings stand dabei weniger die individuelle Person als vielmehr der oder die Repräsentant/in des Staates im Vordergrund; das Motiv sollte das Land repräsentieren und stand gleichberechtigt neben anderen hoheitlichen Symbolen wie etwa dem Landeswappen.
Auch die deutschen Staaten machten da keine Ausnahme. In Hannover und Helgoland war durch die englische Tradition Königin Victoria als Motiv gesetzt und auch in Preußen und Sachsen hatten die jeweiligen Könige keine Berührungsängste, ihr Konterfei für Briefmarken verwenden zu lassen. In anderen Staaten dagegen wie Baden oder Württemberg prägten Landeswappen die Bildsprache. Spätestens mit der Gründung des Norddeutschen Bundes und in dessen Folge der Reichseinigung von 1871 verschwanden die gekrönten Häupter von den deutschen Freimarken – sieht man von der Ausnahme der bayerischen Königsmarken ab 1911 ab. Und da die Reichspost bis 1918 die Ausgabe von Marken zu speziellen Anlässen ablehnte, konnte dieser Personenkreis auch nicht durch Sonderausgaben zu besonderen Anlässen geehrt werden…

Den kompletten Artikel von Oswald Walter zum Thema Monarchen auf historischer Privatpost lesen Sie in der DBZ 12/2024, die am 10. Juni erschienen ist. Einzelne Hefte können Sie auch bei unserem Vertrieb unter 0551 / 901-520 oder per E-Mail bestellen oder als e-Paper erwerbenAbonnenten erhalten das Heft bereits etwas eher, können schon einige Tage früher darin lesen – und sparen außerdem Geld gegenüber dem Kauf im Einzelhandel.

Titelabbildung: In Mainz gab ein Besuch des Monarchen Wiölhelm II. Anlass für eine Marke (links).


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