Morgen neu: DBZ 8/2013

Titelseite der Deutschen Briefmarken-Zeitung 8/2013.Ostw√§rts begeben wir uns mit dem Titelthema des aktuellen Heftes. Nicht allzu weit, doch bleiben wir auch nicht in Zentraleuropa stehen. Dietrich Ecklebe, Experte f√ľr das Unesco-Welterbe, besuchte philatelistisch die alte russische Hauptstadt Sankt Petersburg, ein Kleinod barock-klassizistischer Baukunst, auch bekannt als das Venedig des Nordens.
Ist Ihnen der S√ľden sympathischer? Dann h√§tte Walter K√∂cher etwas f√ľr Sie. Die j√ľngste Folge von ‚ÄěNeues aus Euro-Land‚Äú wendet sich einem Staat zu, der nicht der Europ√§ischen Union angeh√∂rt. Drei Ausgaben, darunter eine Zwei-Euro-Kursgedenkm√ľnze, erinnern an die inzwischen beendete Sedisvakanz im Vatikan.
In den Nordwesten begab sich Hans-J√ľrgen Tast, der die j√ľngsten Kreationen der britischen ATM-K√∂che vorstellt. Ob die abgebildeten Wassertiere genie√übar sind, entzieht sich unserer Kenntnis. Die allgemeine Ausgabepolitik der Royal Mail spricht allerdings nicht unbedingt daf√ľr.
Das galt leider auch f√ľr die DDR, deren Aktennachlass Alfred Peter gr√ľndlich auswertet. Dieses Mal widmet er sich der Ausgabe zum Jubil√§um des Weltfernmeldevereins, 1965. Ebenfalls einer kritischen Emissionspolitik beflei√üigt sich √Ėsterreich. Herbert Judmaier pr√§sentiert weitere f√ľnf April-Werte und blickt erneut auf die Automatenmarken vom November vergangenen Jahres ‚Äď eine wohl unendliche Geschichte.
Eine andere Form der Moderne stellen der E-Postbrief und seine Verwandten dar. J√ľngst fand in Hannover die CeBIT statt, die Hans-J√ľrgen Tast f√ľr uns besuchte. Auf zwei Sonderseiten informiert er √ľber die aktuellen Entwicklungen. Wie es aktuell in der Antarktis ausschaut, verr√§t uns Max Koesling, der ausdr√ľcklich darauf hinweist, dass man unter ‚ÄěPolarpost‚Äú ‚Äěsicher keine Post aus deutschen St√§dten und Orten mit winterlichem Schneechaos‚Äú versteht. Das musste einmal gesagt werden, auch wenn es inzwischen eine Spur w√§rmer geworden zu sein scheint ‚Äď oder t√§uscht sich der Autor?
Nun, irren ist menschlich, und folglich passieren auch bei der Herstellung von Briefmarken Fehler. Michael Burzan blickt auf seiner aktuellen Seite ‚ÄěF√ľr Schatzsucher‚Äú auf Braunschweigs Pferdchen. Peter Fischer stellt derweil im postgeschichtlichen Teil die Frage nach Aufwand und Nutzen, illustriert mit Briefen, die gegen Zahlung von zwei Pfennig Nachgeb√ľhr ausgeh√§ndigt wurden. Ein Pfennig Porto fehlte, einen halben Pfennig, aufgerundet zu einem Pfennig, betrug die Einziehungsgeb√ľhr. Ja, die Post nahm es genau.
Etwas lockerer gehen manchmal Politiker eine Sache an, insbesondere dann, wenn die Konkurrenz einen Vorschlag macht. Karlheinz Walz erinnert an eine Ausgabe, die der Gartenschau in Hamburg gewidmet war, auf der aber weder die Ausstellung noch die Stadt genannt waren. War es Zufall, dass der Postminister einer bayerischen Partei angeh√∂rte? Einen anderen Nord-S√ľd-Gegensatz behandelt Helmut Caspar. Kriegerisch konnte sich Friedrich der Gro√üe gegen Maria Theresia durchsetzen und √Ėsterreich Schlesien rauben. Numismatisch erwies sich die √∂sterreichische Kaiserin als erfolgreicher.
Einen Erfolg w√ľnschen wir dem Verband Philatelistischer Arbeitsgemeinschaften, der aus dem Dornr√∂schenschlag erwacht zu sein scheint. Der neue Vorstand um H.-Gerd Treschnak entwickelte neue Ideen f√ľr die Arbeitsgemeinschaften. In einem Interview erl√§utert er in der DBZ seine Vorstellungen. In Heft 9/2013 stellen wir dann die neue VPhA-Internetseite vor.
Sie wird am 20. April freigeschaltet, dem Tag, an dem in Wei√üenfels ein Sonderfeldpostamt √∂ffnet. 250 Jahre ist Wei√üenfels nunmehr Garnisonsstadt ‚Äď Anlass f√ľr eine Ausstellung im Museum Schloss Neu-Augustusburg. Zur Er√∂ffnung l√§dt die Feldpost am 20. und 21. April nach Sachsen-Anhalt.
Schon morgen liegt die DBZ 8/2013 im Bahnhofsbuchhandel aus. M√∂chten Sie Ihr Heft frei Haus geliefert bekommen und 95 Cent pro Heft gegen√ľber dem Preis im Einzelverkauf sparen? Dann lohnt sich ein Abonnement f√ľr Sie.

Authored by: Torsten Berndt

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