Zwei Postanstalten, eine Markenausgabe

Zwei Postanstalten, eine Markenausgabe

Auch wenn es sich in der Philatelie eingeb√ľrgert hat, das Sammelgebiet Ungarn mit den ersten in Ungarn selbst gedruckten Marken zu beginnen, den Michel-Nummern 1 bis 6, so ist dies nicht die erste Ausgabe der ungarischen Post. Diese erschien im Zuge des sogenannten ‚Äě√Ėsterreichisch-ungarischen Ausgleichs‚Äú von 1867.

Die Vorgeschichte

Das Reich der Habsburger ‚Äď wenngleich vielfach umgangssprachlich oft nur als ‚Äě√Ėsterreich‚Äú bezeichnet ‚Äď umfasste weite Teile Osteuropas und war die Heimat vieler V√∂lker. Heiraten und Kriege hatten immer wieder Gebietsver√§nderungen zur Folge.
Wie in anderen Teilen der Monarchie kam es 1848/1849 auch in Ungarn zu Unruhen. Die Ungarische Revolution entwickelte sich zu einem Unabh√§ngigkeitskrieg gegen die Vorherrschaft der Habsburger. Zahlreiche der Anf√ľhrer und Teilnehmer der Revolution, wie Lajos Kossuth, Istv√°n Sz√©chenyi, S√°ndor Pet√∂fi oder Josef Bem gelten heute als bedeutende Pers√∂nlichkeiten der Geschichte Ungarns und sind vielfach auf ungarischen Briefmarken zu finden.
Lajos Kossuth proklamierte am 13. April 1849 die vollst√§ndige Unabh√§ngigkeit Ungarns vom Reich der Habsburger. Er lie√ü sich als Reichsverweser best√§tigen und waltete mit diktatorischer Allmacht. Mit Unterst√ľtzung durch russische Truppen gelang es Kaiser Franz Joseph I. jedoch, den Aufstand niederzuschlagen und Ungarn dem Kaiserreich zu erhalten …

Den kompletten Artikel von Herbert Judmaier √ľber die Feinheiten des Sammelgebiets Ungarn lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Deutschen Briefmarken-Zeitschrift.¬†Die¬†DBZ 4/2017¬†ist derzeit in Kiosken und Bahnhofsbuchhandlungen erh√§ltlich.¬†Abonnenten erhalten ihre DBZ immer einige Tage fr√ľher und sparen auch noch einen Euro.

Authored by: redaktiondbz

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