Als die Wehrmacht sich zu Tode siegte
In den frühen Morgenstunden des 22. Juni 1941 begann mit dem „Unternehmen Barbarossa“ eine der größten Militäroperationen der Weltgeschichte. Auf einer Frontlinie von 2150 km Breite rückten 153 Divisionen in Richtung Osten vor. Drei Millionen deutsche Soldaten und Hunderttausende Verbündete waren angetreten, die Sowjetunion zu Fall zu bringen. Ihnen standen rund 600 000 Fahrzeuge, 3500 Panzer, 3000 Flugzeuge und 7100 Geschütze zur Verfügung, die in drei Heeresgruppen operierten. Die Gruppe Nord unter Generalfeldmarschall Ritter von Leeb sollte durch das Baltikum auf Leningrad vorstoßen und die Heeresgruppe Süd unter Generalfeldmarschall Rundstedt über Kiew das erzreiche Donezbecken erobern. Der Heeresgruppe Mitte unter Fedor von Bock hingegen oblag der Durchbruch durch die sowjetischen Verteidigungslinien und der Vorstoß auf Moskau.
Ein riskanter Plan
Angesichts der überwältigenden Erfolge in Polen 1939 und Frankreich 1940 setzte das Wehrmachtskommando auf tiefe Vorstöße der Panzerdivisionen und das Gefecht der verbundenen Waffen, gemeinhin oft als „Blitzkrieg“ bezeichnet. Angesprochen auf die Dauer des Krieges hatte Hitler klargestellt, es werde keinen Winterfeldzug geben. Die dafür benötigte Ausrüstung wurde also gar nicht erst beschafft. Gleiches galt für den Nachschub…
Mehr über diese fatale Fehleinschätzung lesen Sie im Ansichtskarten-Spiegel in der DBZ 13/26. Das Heft ist am 8. Juli 2026 erschienen. Abonnenten erhalten es immer etwas früher und sparen auch noch Geld dabei.
Titelabbildung: Der auf der Ansichtskarte gezeigte Panzerkampfwagen III bildete lange das Rückgrat der Panzerwaffe. 979 Fahrzeuge standen für „Barbarossa“ bereit. Da waren sie eigentlich schon veraltet.
Möchten Sie regelmäßig über Neuigkeiten von unserer Seite informiert werden? Dann bestellen Sie unseren Newsletter!

Next Article