Schöpfer der deutschen Nationaloper
Vielen ist von den Werken Carl Maria von Webers heute nur seine Oper „Der Freischütz“ ein Begriff. Die Musik dieser Oper gehört zum Allgemeingut, und Chöre singen Lieder daraus wie den „Jungfernkranz“ oder den „Jägerchor“. Tatsächlich gilt Carl Maria von Weber als eigentlicher Schöpfer der deutschen Oper.
Heute vor 200 Jahren, am 5. Juni 1826, starb Carl Maria von Weber in London. Geboren wurde er am 19. November 1786 in Eutin in Schleswig-Holstein. Sein Vater, der Musiker Franz Anton Weber (1734–1812), war ein Abenteurer, der sich den Adelstitel selbst zugelegt hatte. Constanze Weber, die Ehefrau Mozarts, war die Cousine von Carl Maria von Weber.
Seine Jugend war ein Wanderleben im Reisewagen und hinter Theaterkulissen. Der Vater erteilte ihm den ersten Unterricht auf musikalischem Gebiet, denn er konnte gut Geige und Kontrabass spielen. Seine musikalische Ausbildung erhielt er außerdem von Lehrern wie Johann Peter Heuschkel in Hildburghausen; ab 1797 in Gesang, Klavier und Kontrabass von Michael Haydn, dem jüngeren Bruder Joseph Haydns in Salzburg.
Dort entstanden auch die ersten Kompositionen. Im schnellen Wechsel folgten weitere Aufenthaltsorte, darunter München, Freiberg, wo 1800 seine zweite Oper „Das stumme Waldmädchen“ aufgeführt wurde, und Chemnitz. Die dritte Oper, „Peter Schmoll und seine Nachbarn“, wurde 1803 in Augsburg uraufgeführt…
Mehr über Carl Maria von Weber finden Sie in der DBZ 11/2026. Das Heft ist seit dem 3. Juni 2026 im Handel erhältlich. Abonnenten erhalten es immer etwas früher und sparen auch noch Geld dabei.
Titelabbildung: Die Oper „Der Freischütz“ wurde Webers erfolgreichste Oper (MiNr. DDR Block 86).
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